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Dieses Thema hat 40 Antworten
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ChrisCH

Beiträge: 143

30.05.2006 21:59
RE: Anregung zum Versuch der „anderen Abhilfe“ Antworten

Hallo zusammen,

das Wichtigste ist ja, dass man einfach mal irgendwo anfängt...und dann kann man das gemäss seinem Tempo, seiner Umstände usw immer wieder ausbauen.

Ein Aspekt, der mir in einer bestimmten Zeit sehr geholfen hat in dieser Hinsicht war der Aspekt des "Brauchens"...was brauchen wir denn wirklich, um ein schönes, erfülltes Leben zu haben? und genau hier liegt wieder so ein versteckter Hund begraben. Es wird den Menschen ja vor allem suggeriert, dass sie all dies ja eben brauchen, um glücklich zu sein...all die wundervollen Stimmungen können wir ja schliesslich nur mit der Marlboro-Zigarette bekommen und ohne Martini gibts schon gar keine Stimmung...und ohne Sportwagen bist Du halt trotz dem besten Kavallier-Gehabe nichts wert...

Es gab mal eine Zeit, wo ich die letzten 10 Schweizer Franken ins Benzin investiert habe, damit ich überhaupt noch nach Hause komme...meine Gedanken waren ständig bei dem, was ich mir eben nicht leisten konnte (und ich das Gefühl hatte, es zu brauchen)und da hat mir ein Spruch sehr über die Runden geholfen: "Nichts zu brauchen und alles zu haben".

Es hat zwar ein Weilchen gedauert, bis ich den Sinn erhascht habe...Was brauchen wir denn wirklich, um GLÜCKLICH ZU SEIN.

Mit dem Brauchen mein ich natürlich nicht die Grundbedürfnisse, sondern vor allem all das was darüber liegt...Ich merkte, wie ich in dieses zum brauchen-gedrängt-werden voll drin hing und ich riss eine Vollbremsung. Ich merkte, dass ich dies oder das ja eigentlich nicht wirklich aus einem Grundbedürfnis heraus brauchte, sondern ich hatte nur das GEFÜHL, dass ich das brauche...und so konnte ich dieses Brauchen eben loslassen...(geht sicher auch nicht von heut auf morgen)

Es war ehrlich gesagt einer dieser revolutionären Momente in meinem Leben, die den weiteren Verlauf enorm beeinflussten. Das Leben wurde auf einmal sehr einfach und ich konnte dem Alles-was-ich-brauche-hinterher-rennen ein Ende bereiten. Ich richtete den Fokus auf das was ich ja schon hatte und merkte, dass dies ja im Moment völlig reicht. Es stellte sich wie ein "grundloses Glücksgefühl" ein, weil ich nicht mehr das Gefühl hatte, dass ständig etwas fehlt, dass ich mir zu dieser Zeit nicht leisten konnte.

Das spannende daran war, dass auf einmal all die Dinge, an die ich vorher dachte, in mein Leben kamen (naja so nach und nach)...aber in dem Moment merkte ich wirklich: hmm..ja brauch ichs jetzt wirklich noch?...Bei einigen nahm ich es dankbar an und genoss es einfach, ohne es wirklich zu brauchen und bei anderen sagte ich: nein danke, die Zeit dafür ist vorbei.

Es war auf einmal einfach da aber ich brauchte es nicht mehr unbedingt...deshalb: Nichts zu brauchen und alles zu haben...Natürlich war damit auch ein gesteigertes Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Leben verbunden denn man sollte in so einer Situation dann vor allem die Dinge wählen und geniessen, die für das Leben sind und nicht jene, die es eben zusätzlich belasten....( das heisst nicht, dass ich nicht zwischendurch auch mal weiter in die Ferien verreise...)

Deshalb lasst uns nichts-brauchende und alles-habende Revolutionäre sein...

Ein anderer Aspekt in dieser Zeit war der, wie der "normale Mensch" eigentlich sein glücklichsein zu erarbeiten glaubte und auch da kam ich auf eine einfache Formel:

die meisten finktionieren nach dem Prinzip: Haben-Tun-Sein

Sie wollen zuerst etwas Haben(z.B.Geld), dann handeln sie entsprechend (geben es für irgendetwas aus) und sind dann (vielleicht) glücklich...

Aus meiner oben beschriebenen Situation ergab sich für mich aber folgendes Prinzip:

Sein-Tun-Haben...also genau umgekehrt...

wenn ich einfach glücklich bin, handle ich automatisch gemäss meinem Zustand und das Haben kommt als Ernte von allein...

Dadurch, dass ich erkannte, dass ich diese Dinge ja nicht wirklich brauchte, stellte sich ein friedlicher, entspannter Zustand ein...gemäss diesem durchlebte ich dann natürlich meinen Alltag (handeln) und auf einmal war in einer kurzen Zeit vieles vorhanden und ich konnte mich nun entscheiden, ob ich es haben möchte oder nicht...gemäss meinem veränderten Bedürfnis..

Dieses Prinzip habe ich dann auf viele andere Dinge angewendet und es klappt eigentlich immer...aber auch ich kann nicht immer aus einem absoluten Glückszustand heraus handeln...leider...aber Übung macht den Meister...

Aber wir sollten immer zuerst etwas SEIN, bevor wir an das HABEN auch nur denken...das haben kommt von alleine (Ernte)...

Ich glaube in einem Beitrag von Harimo oder auf seiner Seite hab ich den Spruch entdeckt: Tu was nötig und warte was kommt...

Ich möchte ihn ein wenig umwandeln in: SEI was nötig und handle danach und warte was kommt und wenn dir das was kommt nicht gefällt, dann beginne wieder von vorne....

Chris


Themen Überblick
Betreff Absender Datum
Strafverfahren gegen Dr. Stefan Lanka (5.4.06) - andere Abhilfe nach Art. 20 (4) GG? Veronika20.03.2006 00:11
RE: Anregung zum Versuch der „anderen Abhilfe“ medi20.03.2006 00:43
RE: Anregung zum Versuch der „anderen Abhilfe“ Elena20.03.2006 10:34
RE: Anregung zum Versuch der „anderen Abhilfe“ Steffi29.05.2006 17:43
RE: Anregung zum Versuch der „anderen Abhilfe“ Elena29.05.2006 20:52
RE: Anregung zum Versuch der „anderen Abhilfe“ Steffi30.05.2006 07:45
RE: Anregung zum Versuch der „anderen Abhilfe“ Harimo30.05.2006 08:27
RE: Anregung zum Versuch der „anderen Abhilfe“ Steffi30.05.2006 10:11
RE: Anregung zum Versuch der „anderen Abhilfe“ Dany30.05.2006 17:11
RE: Anregung zum Versuch der „anderen Abhilfe“ Steffi30.05.2006 17:27
RE: Anregung zum Versuch der „anderen Abhilfe“ Harimo30.05.2006 17:32
RE: Anregung zum Versuch der „anderen Abhilfe“ ChrisCH30.05.2006 21:59
RE: Anregung zum Versuch der „anderen Abhilfe“ Dany30.05.2006 23:46
RE: Anregung zum Versuch der „anderen Abhilfe“ Harimo31.05.2006 04:47
RE: Anregung zum Versuch der „anderen Abhilfe“ ChrisCH31.05.2006 20:35
RE: Anregung zum Versuch der „anderen Abhilfe“ ChrisCH31.05.2006 20:58
RE: Anregung zum Versuch der „anderen Abhilfe“ ChrisCH31.05.2006 21:00
RE: Anregung zum Versuch der „anderen Abhilfe“ Rainer31.05.2006 22:17
RE: Anregung zum Versuch der „anderen Abhilfe“ Harimo03.06.2006 20:44
RE: Anregung zum Versuch der „anderen Abhilfe“ Dany04.06.2006 00:10
RE: Anregung zum Versuch der „anderen Abhilfe“ Rainer30.05.2006 22:30
RE: Anregung zum Versuch der „anderen Abhilfe“ Dany30.05.2006 23:23
RE: Anregung zum Versuch der „anderen Abhilfe“ Dany30.05.2006 23:28
RE: Anregung zum Versuch der „anderen Abhilfe“ Axel20.03.2006 12:09
RE: Anregung zum Versuch der „anderen Abhilfe“ Karl20.03.2006 13:35
RE: Anregung zum Versuch der „anderen Abhilfe“ jannis20.03.2006 18:43
RE: Anregung zum Versuch der „anderen Abhilfe“ Juergen200620.03.2006 21:22
RE: Anregung zum Versuch der „anderen Abhilfe“ Juergen200622.03.2006 19:01
RE: Anregung zum Versuch der "anderen Abhilfe" jannis22.03.2006 19:33
RE: Anregung zum Versuch der "anderen Abhilfe" medi22.03.2006 22:15
RE: Anregung zum Versuch der "anderen Abhilfe" ela10.04.2006 07:57
RE: Anregung zum Versuch der "anderen Abhilfe" Rolf11.04.2006 14:28
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