|
Liebe UnterzeichnerInnen der "Erklärung zur Vogelgrippe", auf der Seite http://www.dynamik5.de/vogelgrippe_aktion.htm haben jetzt 59 Personen und vier Organisationen/Vereine öffentlich Ihre Unterstützung der Erklärung bekundet. Vielen Dank für Ihr Engagement. Die Aktion läuft noch bis Donnerstag, 23.03., Mitternacht. Anschließend wird der Brief an Herrn Seehofer abgeschickt.Wenn Sie noch Bekannte haben die Unterschreiben wollen, teilen Sie ihnen bitte mit, dass dies nur noch zwei Tage möglich ist. Die Erklärung ist noch einmal unten im Mailtext angefügt. Die eingegangenen Spenden sind noch nicht gezählt. Sobald dies abgeschlossen ist, werden wir Sie über den Umfang und den Ort unserer Zeitungsanzeige informieren. Unsere Aktivitäten für eine angemessene Gesundheitsversorgung und gegen öffentliche Panikmache werden weitergehen. Falls sie angekreuzt haben, dass Sie unseren Newsletter bekommen wollen, werden wir Sie auch weiterhin informieren. Besonders interessiert sind wir auch an Kooperationen mit anderen Organisationen. Wenn Sie sich aktiv persönlich in diese Angelegenheit einmischen wollen, nehmen sie bitte per Mail oder telefonisch Kontakt mit mir (Sangeet) auf. Alles Gute und bis bald, Sangeet Singh Gill für den Vorstand von dynamik5 Deutschland Sangeet Gill Münster dynamik5 Deutschland e.V. Wingertstr. 13 35510 Butzbach-Münster Tel.: 06033/ 749083 Internet: http://www.dynamik5.de info@dynamik5.de mailto:info@dynamik5.de Aktion: Erklärung zur "Vogelgrippe" Offener Brief an die Verantwortlichen in der Bundesregierung, insbesondere Verbraucherschutz-minister Seehofer Die Unterzeichner dieser Erklärung fordern: 1. Einlagerungsstopp des Grippemittels Tamiflu in den Bundesländern 2. Beibehaltung des Käfighaltungsverbotes 3. Freilaufverbot von Hauskatzen aufheben Erklärung unterstützen: http://www.dynamik5.de/vogelgrippe_aktion.htm Pharmakonzerne und Fleischindustrie versuchen aus dem hysterischen Umgang mit dem Auftreten des Vogelgrippe-Virus H5N1 Kapital zu schlagen. Für die Bereitstellung des Grippemittels Tamiflu sollen in Deutschland 200 Mio. Euro aufgewendet werden um auf eine mögliche Pandemie durch ein mutiertes H5N1-Virus reagieren zu können. Die Theorien zur Entwicklung des Virus sind allesamt Spekulationen von Virologen, die sich in einem viel zu kurzen Zeitraum mit der Erforschung von H5N1 beschäftigen. Im nationalen Influenzapandemieplan des Robert Koch Institutes wird davon ausgegangen, dass eine Behandlung aller Erkrankten mit Tamiflu die Zahl der Todesfälle halbiert. Diese Annahme lässt sich nicht nachvollziehen, da Daten zum Einfluss von Neuraminidasehemmern auf die Sterblichkeit von Grippekranken fehlen. Die WHO (Welt-Gesundheits-Organisation) beurteilt den Nutzen hinsichtlich der Senkung der Mortalität nur als "möglich". Auch eine Verringerung schwerer Sekundärkomplikationen wie Lungenentzündung ist unzureichend belegt. (Quelle: arznei-telegramm 2005). Was belegt ist, sind die Nebenwirkungen des Medikamentes, die z.T. schweren Grippesymptomen ähneln. Schwere Hautreaktionen wie STEVENS-JOHNSON-Syndrom und Leberfunktionsstörungen einschließlich Hepatitis sind beschrieben. Wir fordern, die massenhafte Einlagerung des Grippemittels Tamiflu von den Bundesländern sofort zu stoppen, und das Geld in die Erforschung einer eigenverantwortlichen Gesundheitsvorsorge zu stecken. Das für 2007 beschlossene Verbot der Käfighaltung bei Legehennen soll nach dem Willen einiger Bundesländer aufgrund der Vogelgrippe aufgehoben werden. Demgegenüber verweist die Financial Times auf eine Untersuchung, nach der die jüngsten Ausbrüche der Vogelgrippe in Nigeria, Ägypten, Indien und der Türkei samt und sonders von Geflügelzuchtbetrieben ausgelöst worden waren, die infizierte Vögel oder Futter eingeführt hatten. Vieles spricht dafür, dass der Erreger schon lange in Wildvogelbeständen im Umlauf ist. Tote Wildvögel werden erst seit diesem Winter auf das Virus getestet. Es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass freilaufende Nutztierbestände einer größeren Gefahr als bisher ausgesetzt sind. Wir fordern, dass das Käfigverbot wie geplant umgesetzt wird damit das Leiden der Legehennen verringert wird. Drei Katzen haben sich auf der Ostseeinsel Rügen mit dem H5N1-Virus angesteckt und sind gestorben. Drei Katzen in Österreich, bei denen die Krankheit ausgebrochen war, haben überlebt, bei zwei der Katzen ist kein Virus mehr nachweisbar. 170 weitere Katzen, die mit den drei Tieren zusammen in einer Isolierstation beobachtet werden, haben sich nicht angesteckt (Quelle: Spiegel Online). Eine Übertragung des Vogelgrippe-Virus von einem Säuger auf ein anderen Säuger - z.B. von einer Katze auf einen Menschen - ist noch nie nachgewiesen worden. Deshalb gibt es keinen Grund, Hauskatzen zu einem unnatürlichen Hausarrest zu zwingen, der für alle Beteiligten eine unzumutbare Nervenbelastung darstellt. Wir fordern das Verbraucherschutzministerium auf den Erlass zur Hauspflicht von Katzen in H5N1-Virusfundgebieten sofort zurück zu nehmen. Ausfürlicher Text: http://www.dynamik5.de/vogelgrippe.htm nach oben - nächste Nachricht
|