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Dieses Thema hat 79 Antworten
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Elena Offline



Beiträge: 519

24.01.2006 18:08
#46 RE: HIV-Engagement von Roche antworten

@ Peter,

lieber Peter, mich würde sehr interessieren ob bei HIV-Test nur Blut abgenommen wird oder ob immer noch ein Fragebogen auszufüllen ist. Wenn Fragebogen ja, was /warum wird gefragt ?

Liebe Grüße
Elena

Ach noch was zum einem HIV-Test :
http://www.infekt.ch/index.php?artID=559

Hier wird ein Test angeboten der das HIV selber nachweist.
Zitat : " Um eine HIV Infektion nachzuweisen, können wir nun entweder im Blut des Patienten entweder das Virus selbst oder seine Bestandteile nachweisen (=direkter Virusnachweis)"

Nun, ich habe da direkt nachgefragt und - nix war´s mit dem "das Virus selbst nachweisen".

"nein, das geht nicht. Dafür sind die Viren viel zu klein. Unter Direktnachweis versteht man den Nachweis der Viruserbgutes (RNA) mittels PCR (Polymerase Chain Reaction). "



peter Offline




Beiträge: 71

25.01.2006 12:04
#47 RE: HIV-Engagement von Roche antworten

Hallo Elena,

ich habe mir den Beitrag zum Schnelltest mal genau durchgelesen und da steht eigentlich nichts Neues. Was dort (wie Du schon richtig herausgefunden hast) als direkter Nachweis beschrieben wird, ist eben nur das, auf was sich die Wissenschaftler geeinigt haben. Der Nachweis des Eiweiß p24 wird dort als direkter nachweis angedeutet. Aber ist das nicht der umstrittene Western Blot Test? Kann mich aber auch irren. Über die PCR müssen wir ja nichts mehr sagen (auch wenn er dort ganz hübsch als RNA-Test beschrieben wurde).

Zu Deiner persönlichen Frage an mich: ich habe verschiedene Testverfahren erlebt (im Laufe meines Lebens). Beim Gesundheitsamt werden Fragen gestellt, wieso man diesen test machen will. Da ich meist schenll erzählt habe, daß ich "zur Risikogruppe" gehöre, kann ich mich nicht erinnern, ob die nach der sexuellen Orientierung gefragt hätten. Ich schätze aber mal schon. Eienen Fragebogen musste ich nicht ausfüllen, daß haben die selber gemacht (ich ging natürlich davon aus, daß es für die Statistik ist, was wohl nur teilweise stimmt). Teilweise sind die Fragen natürlich okay, denn wie soll man bei einem anonymen Test herausfinden, wie oft ein Mensch zu Testen gegangen ist.
Da mir aber die Fragegerei auf die Nerven ging, habe ich irgendwann herausgefunden, daß ich auch in einem Labor selber den test machen kann. Damals kostete das 20,-- DM, wenn man nachweisen konnte, Kassenpatient zu sein. Dabei wurde aber nicht die Krankenkasse selbst aufgeschrieben, sondern nur kurz der Ausweis angeschaut. Man hat sich meine Adresse natiert und dann auch sofort Blut abgenommen (ohne Fragen). Am nächsten Tag konnte ich mir dann das Ergebnis abholen (aber nicht anonym, sondern sie wollten schon meien Anschrift haben). Dieses Labor hat alle Test durchgeführt, die auch die Labore für die Gesundehitsämter durchführen, nur sitzt eben dieses Labor in meiner Stadt und nicht irgendwo in berlin und ich muss nicht 1-2 Wochen warten.

Ich muss aber mal was kurz klar stellen, bevor es zu Mißverständnissen kommt (hatte ich zwar schon mal, aber es ist wahrscheinlich untergegangen). Ich selber habe mich vor ca. 4 Jahren das letzte mal (negativ) testen lassen. Seit dem aber nie wieder. Ich hatte aber genug Kontakte zu HIV-positiven Männern (mein letzter Partner und mein jetziger Freund sind beide positiv getestet), so daß man bei Annahme der konventionellen AIDS-Wissenschaft sicherlich davon ausgehen könnte, daß ich positiv sein müsste. Aber aufgrund der AIDS-Kritik lehne ich einen Test ab (schon alleine, um innere Konflikte zu vermeiden, denn das Unterbewußtsein ist nicht zu unterschätzen, vor allem, wenn man jahrelang eingetrichtert bekommt, wie tödlich HIV ist). Mein jetziger Freund ist vor fast 10 Jahren positiv getestet worden und hatte aber Glück, das seine Werte immer okay waren, somit wurden ihm nie Tabletten aufgeschwatzt. Er sagte selber zu sich: wenn ich die nehme, dann ist das mein Ende. Erst durch mich ist er auf die AIDS-Kritik aufmerksam geworden und geht nun wesntlich selterne seine Werte kontrollieren, da solche Untersuchungen ihn auch jedes mal "verrückt" machten vor Angst. Das alle 3 Monate. Ich versuche ihm klar zu amchen, daß er AIDS aus seinem Kopf bekommen muss und wunderbar leben kann (wie er es bis jetzt auch gemacht hat).....ach ja...ich benutze keine Kondome.....Die Geschichte mit meinen Ex-Freund (4-5 Jahre ohne Tabletten) ist noch besser, aber das sprengt den Rahmen hier.

Lieben Gruß.

Peter

Elena Offline



Beiträge: 519

25.01.2006 14:45
#48 RE: HIV-Engagement von Roche antworten

Vielen Dank lieber Peter für Deine ausfühliche Antwort.
Es wäre schön wenn viele Menschen die Angst vor HIV ablegen könnten.

Liebe Grüße
Elena

peter Offline




Beiträge: 71

25.01.2006 16:55
#49 RE: HIV-Engagement von Roche antworten

Sehr gerne wieder, liebe Elena.

Deine Frage zielte wahrscheinlich auf die Aussage ab, daß diese Fragen gestellt werden, damit der Test entsprechend der Risikogruppe verändert durchgeführt wird (andere Konzentration), weswegen die Tests dann auch entsprechend häufiger bei Homosexuellen positiv ausfallen sollen. Ich muss gestehen, bei diesem Punkt habe ich immer meine Zweifel, ob das tatsächlich so von den Laboren gehandhabt wird. Denn wie beschrieben, hat mich das Labor selbst nicht befragt....Ich weiß auch nicht, ob ein Hausarzt solch eine Information an ein Labor weitergeben würde. Wäre natürlich interessant meinen Freund mal ins Labor zu schicken um einen test zu machen (ohne natürlich vorher etwas zu sagen), aber andererseits möchte ich ihn auch nicht der Enttäuschung aussetzen, wenn er doch wieder positiv ausfällt (was ja auch nichts beweisen würde, aber er würde sich vielleicht Hoffnung machen). Es gibt ja nun auch andere Gründe, die einen Sreening-Test positiv werden lassen.
Absolut hart wäre natürlich schon, wenn so ein Test plötzlich wieder neagtiv ausfallen würde und die PCR trotzdem eine Virsulast misst. Dann wäre der Schwindel doch ziemlich schnell offensichtlich. Ich hatte immer gehofft, daß soclhe Fälle mal ans Licht kommen.....weiß jemand etwas über solche Fälle?

Lieben Gruß.

Peter


jannis ( Gast )
Beiträge:

25.01.2006 20:26
#50 HIV und Aids im Bewusstsein junger Menschen antworten

Hallo

Hier in einem Jugendmagazin Schekker von der Bundesregierung, wird den Jugendlichen wieder permanente Angst mit Lügen erzeugt!

Fast nur noch eine Nummer ...

Viele Grüsse
Jannis

Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null und das nennen sie ihren Standpunkt - Albert Einstein

peter Offline




Beiträge: 71

26.01.2006 09:31
#51 RE: HIV und Aids im Bewusstsein junger Menschen antworten
Hallo Jannis,

oh ja, was für ein Bericht, obwohl ich zugeben muss, daß der Gebrauch von Kondome sicherlich nicht zu verachten ist, gerade weil die Zunahme von Syphillis (ich kenne auch meinem schwulen Bekanntenkreis inzwischen so viele Erkrankte) diese schon rechtfertigen. An dieser Stelle mal eine Frage. Bei Dr. Lanka ging es ja meist immer um Viren, wogen die Syphillis ja eine Bakterienerkrankung sein soll. Was sagt er im Bezug auf Bakterien und die krankmachenden Faktoren (z.B. bei Syphillis). Antibiotika scheinen ja zumindest die Syphillis rasch zu bekämpfen, wobei früher die Menschen teilweise nach Jahren qualvoll gestorben sind. Sollte es bereits eine Quelle dazu bei klein-klein geben, dann reicht natürlich auch ein Link.

Aber zurück zu HIV. Was irgendwie niemanden (außer denen, die "aufgewacht" sind") stört, ist die merkwürdige Zahl der angeblich Infizierten. Zum einen die im Maßstab zur Bevölkerung recht kleine Zahl von 2000 Neuinfektionen und dann die Beteiligung von nur 30% der Frauen. Wie sexuell inaktiv ist die deutsche Bevölkerung, die ja zu einem Großteil (siehe Bericht) kaum Kondome benutzt. Man geht auch von einem nicht unerheblichen Teil an Seitensprüngen aus (habe ich jetzt keine Zahlen parat). Geht man von einem theoretischen Anteil der Schwulen (ich meine damit die Männer) von ca. 5% an der Gesamtbevölkerung aus und einem theoretischen Anteil der Frauen von 50%. dann müssten doch irgendwie die Alarmglocken angehen. Gerade die Frauen sind doch beim Geschelchtsverkehr sehr gefährdet, da sie das Sperma aufnehmen. Bei einem heterosexuellen Geschlechtsverkehr ist in der Regel der Mann der Hauptüberträger, außer, die Frau hat Ihre "Tage", wobei die Übertragung auf die Penisschleimhaut im Verhältnis zur Frau wesentlich geringer ist (ich gehe hier natürlich von der schulwissenschaftlichen HIV-Theorie aus). Nun frage ich mich, wie es sein kann, wenn von den 1400 Männern ein Großteil homosexuelle Männer sind, wie es nach Jahren der Durchseuchung immer noch sein kann, daß mehr heterosexuelle Frauen betroffen sind, als heterosexuelle Männer.....und im Vergleich zu den Homosexuellen aber widerum so wenig, wo doch heterosexuelle Kontakte überwiegend ungeschützt ablaufen und homosexuelle Kontakte nur 5% ausmachen. Berücksichtigen sollte man aber auch den sehr hohen Anteil an Bisexuellen, so daß doch der Anteil an "heterosexuellen" Männern (inkl. der gelegentlichen gelichgeschlechtlichen Kontakte) wesentlich höher sein sollte....damit auch der Anteil der Frauen, die wissentlich oder unwissentlich mit bisexullen Männern ungeschüzten Kontakt hatten. Ich kann solche Zahlen ja für das Jahr 1984 bis 1990 verstehen, aber inzwischen sollte doch das Verhältnis gekippt sein. Die Schwulen mögen ja mit dem Gebrauch von Kondomen rückläufig sein, aber geht man davon aus, daß wenisgtes 30-50% regelmäßig Kondome gebrauchen, dann wird es noch merkwürdiger.

Liebe Grüße

Peter

Elena Offline



Beiträge: 519

26.01.2006 14:21
#52 RE: HIV und Aids im Bewusstsein junger Menschen antworten

Lieber Peter,

vor ein paar Jahren habe ich einen Arzt gefragt, ob er schon mal ein positives Testergebnis auf den Tisch hatte und der sagte mir : nein, wenn ich aber so ein pos. Ergebnis bekäme, würde ich es auf jeden Fall noch mal testen lassen, bevor ich das Ergebnis einem Patienten mitteile. Und würde ankreuzen (!!!) dass es es sich um eine ältere, gesunde,verheiratete Frau ohne wechselnde Sexualpartner handelt. Damals interessierte mich AIDS aber nicht wirklich und an der realen Existenz irgend eines Virus zu zweifeln wäre mir gar nicht in den Sinn gekommen, das kam erst später. Zuerst beschäftigte ich mich mit der Neuen Medizin also den Biologischen Naturgesetzten die Dr. Ryke Geerd Hamer entdeckt hat, dann mit Impfungen (auf klein-klein gestossen) und dann mit HIV und AIDS.

Seit dem habe ich öfters an diese Fragen zum Test gedacht und "packte" die Gelegenheit beim Schopf Dich zu fragen. Wie solche Fragen von wem gehandhabt werden weiß ich leider auch nicht.

Im Spiegel war vor langer, langer Zeit (10 Jahre ?) ein Bericht über einen Mann bei dem die „HIV´s“ von „alleine aus dem Blut verschwunden sind“ (Spontanheilung ), also der zuerst positiv, dann negativ getestet wurde. Die „Wissenschaftler“ wollten damals in seinem Blut nach etwas suchen was das bewirkt hat, denn er hat auch , soweit ich mich erinnern kann, keine Medikamente genommen. Ob bzw. zu welchem Ergebnis man gekommen ist ist mir entweder entgangen oder es wurde nichts im Spiegel veröffentlicht.

Für Deinen Freund wäre ein neues, negatives Testergebnis sicher sehr beruhigend ich würde es ihm auch vom Herzen wünschen. Aber : würde ihm das die Angst vor HIV für immer nehmen ? Ich fürchte – nein.

Liebe Grüße
Elena

Elena Offline



Beiträge: 519

26.01.2006 15:20
#53 RE: HIV und Aids im Bewusstsein junger Menschen antworten

... und in Afrika sterben Millionen Kinder an AIDS - noch bevor sie überhaupt sexuellen Kontakt hatten.

Haben eigentlich die Mehrzahl der Schwulen sowohl mit Männern als auch mit Frauen Sex ? Ich dachte Schwule werden deswegen so bezeichnet oder bezeichnen sich so, weil sie eben nur mit Männern Sex haben. Und deswegen können die Schwulen kein RISIKOGRUPPE für NICHTSCHWULE sein.

Begriffsverwirrung. Sollte vielleicht entwirrt werden.

VG
Elena

peter Offline




Beiträge: 71

26.01.2006 15:29
#54 RE: HIV und Aids im Bewusstsein junger Menschen antworten

Hallo Elena,

natürlich wäre die Angst nicht weg, aber es würde ihn sicherlich bestärken, daß da etwas nicht stimmen kann. Inzwischen habe ich mir noch mal einiges durchgelesen (bei aids-info-net usw) und dort wurde zumindest erwähnt, daß es durchaus seronegative Personen mit positiver PCR (Viruslast) gibt. Scheint also niemanden zu erschüttern.

Die Information Deines Arztes ist interessant. Jetzt wäre es wichtig, ob das Labor mit dieser Information eine Veränderung des Testes (Konzentration...wie im Buch von Leitner usw. beschrieben) vornimmt, damit der Infektions-Wahrscheinlichkeit bei einem Homosexuellen Spender Rechnung getragen wird. Es muss aber etwas dran sein, denn folgendes kann man auf einer "seriösen" Seite nachlesen http://hiv.net/2010/buch/test.htm :

Auch wenn dies auf den ersten Blick vielleicht nicht einleuchtend erscheint, so hängt der prädiktive Wert eines Tests nicht nur von seiner Sensitivität und Spezifität ab, sondern auch von der HIV-Prävalenz (der Vor-Test-Wahrscheinlichkeit, positiv bzw. negativ zu sein) in der getesteten Population. Die Abbildung 1 illustriert diesen Zusammenhang anhand fiktiver Populationen mit HIV-Seroprävalenzen zwischen den Extremen 0,02 % (beispielsweise europäische Blutspender) und 20 % (z. B. sexuell aktive Bevölkerungsgruppen in Hochendemieländern). Man erkennt, daß die überwiegende Mehrzahl der positiven Testergebnisse bei ersteren falsch-positiv sind: Nur 4,8 % der hier positiv Getesteten sind wirklich infiziert! Umgekehrt sind 98 % der positiven Testergebnisse im Hochrisikokollektiv mit einer Durchseuchung von 20 % "echt" (weswegen man laut WHO in Ausnahmefällen hier auf einen Bestätigungstest verzichten kann). Dieses Phänomen führt zu dem oft propagandistisch missbrauchten, aber unvermeidbaren Effekt, daß zum Beispiel in Deutschland (geringe HIV-Prävalenz) tatsächlich nur ein ganz geringer Teil der im Suchtest reaktiven Blutspender tatsächlich infiziert ist. Da jede Suchtest-Reaktivität mittels eines Bestätigungstests überprüft werden muss, bevor der Betroffene informiert wird, sollte dieses Phänomen eigentlich keine größeren Konsequenzen haben (nur wird es leider oft ins Feld geführt, um die vermeintliche Minderwertigkeit der HIV-Tests zu belegen); denn wenn der Western-Blot das reaktive ELISA-Ergebnis nicht bestätigt, so ist der Patient bzw. Blutspender eben nicht HIV-"positiv"!

Lieben Gruß.

Peter

Born2Fight Offline



Beiträge: 17

26.01.2006 16:07
#55 RE: HIV und Aids im Bewusstsein junger Menschen antworten

also ich verfolge seit ein paar wochen viele diskusionen über hiv/aids.(foren)

ist schon krass was es alles so gibt. mich hat auch immer gewundert warum nach 20 jahren forschung nie ein heilmittel gefunden wurde. obwohal ja unmengen an forschungsgeldern geflossen sind.

merkwürdig ist auch das niemand(presse) vom hungern in afrika berichtet. nur aids spielt eine rolle.

naja mit dem irakkrieg wars ja nicht anders. lügen über lügen. aber wie sagt man so schön: je größer die lüge,desto mehr glauben sie!

nachdem ich viel gelesen habe auf den seiten der aidskritik denke ich jetzt von der logik her das es wirklich eine lüge ist. aber vom gefühl bin ich mir nicht sicher. vielleicht bin ich noch zu sehr beeinflußt von den medien. was meinst ihr dazu?

peter Offline




Beiträge: 71

26.01.2006 16:50
#56 RE: HIV und Aids im Bewusstsein junger Menschen antworten
Glaube mir, trotz zahlreicher Literatur bin ich bei der AIDS-Kritik immer noch nicht sattelfest. Manches erschließt sich erst nach mehrmaligen Lesen (und das nicht unbedingt am selben Tag). Manhcmal muss einfach auch Zeit vergehen und plötzlich taucht eine Frage im Kopf auf und man geht der Sache nach und siehe da: man hatte es bereits gelesen, aber nicht wirklich "verarbeitet" und abgespeichert. Erst durch das Hinterfragen macht man einen Entwicklungsprozess durch und je nach Ausgangslage (laie oder Wissenschaftler) braucht es so seine Zeit. Und Zweifel sind gut, denn sie halten einen wach. Jedenfalls ging es mir bisher so. Und manchmal sind es die Ungelehrten aber Neugierigen die nicht durch vorgefasstes Wissen neue Zusammenhänge erkennen können und die richtigen Fragen an die richtige Person/Ämter/Behörden stellen.
Vorsicht ist immer dann geboten, wenn Dich jemand mit Gewalt überzeugen will. Daher wird das hier auch niemand tun. Im Gegenteil: die Aufforderung, selbst nachzuprüfen, nachzulesen und zu entscheiden wird hier ganz groß geschrieben.
So lange Du Dir nicht absolut sicher bist, was Du tust, lass Dich von nichts verleiten, unverantwortlich zu handeln. Ich drücke es mal ganz locker aus: Ein unverantwortlicher Mensch kann sich durch einfaches Lesen der AIDS-kritik dazu veranlasst sehen, auf Kondome zu verzichten und beruhigt sein Gewissen mit dem, was er gerade gelesen hat. Solche Entscheidung sollten nur getroffen werden, wenn man all das Gelesene tatsächlich verstanden hat und nachvollziehen kann. Lass Dir also Zeit (ich schreibe das, weil Du mal fragtes, wie Du mit dem neuen Wissen umgehen solltest)und lass es in Dir reifen.

LG Peter

Born2Fight Offline



Beiträge: 17

26.01.2006 17:05
#57 RE: HIV und Aids im Bewusstsein junger Menschen antworten

vielen dank peter.

klar werde ich auch weiterhin geschützten verkehr haben,keine frage. denn ich bin ja auch kein wissenschaftler das ich jetzt alles verstehen kann was in den büchern steht.(wie du schon sagtest,es kommt mit der zeit).

war schon auf http://www.aids-kritik.de, war schon interessant. im buch von leitner steht auch vieles, aber halt auch sachen die ich nicht ganz verstanden habe wegen den fachbegriffen.

ich habe auf einer seite der aidsberatung(schulmedizin) gelesen das auch die psyschologische verfassung eines menschen ein faktor für eine ansteckung mit hiv sein kann oder nicht. das hat mich sehr stutzig gemacht,weil ja das virus ja so "unbesiegbar" dargestellt wird. was mich wundert ist, dass diese leute aber nicht sagen das die psyche auch ein faktor für die heilung sein kann.sieht man ja bei diesen spontanheilungen.oder?

glaubst du noch an hiv?also die existenz?

jannis ( Gast )
Beiträge:

26.01.2006 17:33
#58 RE: HIV und Aids im Bewusstsein junger Menschen antworten

peter Offline




Beiträge: 71

26.01.2006 17:52
#59 RE: HIV und Aids im Bewusstsein junger Menschen antworten

Hallo BtF,

ich bin davon überzeugt, daß die Psyche (Unterbewußtsein) eine wichtige Rolle bei allen Krankheiten spielt. Wer also ständig panische Angst vor AIDS hat (wie ich früher), der wird vielleicht kein AIDS bekommen, aber dafür vielleicht andere Krankheiten. Ich weiß zwar nicht, was Du auf der Seite der AIDS-Hilfe gelesen hast, aber ich denke, die meinten das anders. Und ich stimme Dir zu, bei der Heilung spielt die Psyche eine wichtige Rolle. Einige alternativen Wissenschaftler gehen eben auch davon aus, daß der Körper zuerst krank sein muss, bevor sogenannte Krankheitserreger den Körper "befallen"...und sie gehen davon aus, daß diese Erreger eher auf einen Heilungsprozess, wenn nicht sogar die Heilung selbst einleiten. Innere Konflikte und deren Überwindung spielen eine wichtige Rolle (Neue Medizin).
Worte können töten. Der Satz: "Du bist HIV-positiv" hat inzwischen eine so schreckliche Wirkung, daß in vielen Menschen Prozesse ablaufen, die tödlich sein können.
Überlege einmal, wie sehr die Menschen zittern, wenn sie zu einem HIV-test gehen. Einige, die wegen eines ungeschützten Verkehrs zum Test gehen entwickeln sogar Symptome wie Fieber, Erkältungserscheinungen, Schwindelanfälle, allgemeines Unwohlsein, Herzrasen usw......wenn man dann noch 12 Wochen bis zum Test warten muss, dann ist das eine lange Zeit und einige sind überzeugt, daß sie bestimmt positiv sind. Wenn dann das Ergebnis negativ ist, sind die Symptome wie weggeblasen (ein Freund von mir behauptete vorher sogar, daß er nun wirklich kein ängstlicher Mensch sei, aber er hatte all die Symptome). Nun stell Dir aber vor, das Ergebnis ist "positiv". Du siehst, damit muss man erst einmal fertig werden.

Die AIDS-Kritik befreit diese Menschen, die nach dem ersten Schock vielleicht mir ihr Berührung kommen (oder erst nach Jahren) von dem Glauben, sie werden an AIDS sterben. Allein darin liegt so viel Kraft und Heilung (je nachdem, in welcher Verfassung man bereits ist, z.B. durch Medikamente).

Du fragst, ob ich an HIV glaube? Ich versteh Deine Frage, aber sie ist nicht so einfach zu beantworten (Du hattest es sicher befürchtet :-)
Für mich spricht inzwischen alles dafür, daß AIDS nicht durch ein Virus (Retro-Virus) verursacht wird, ob HIV nun existiert (P.Duesberg) oder nicht (Dr. Lanker). Die innere Entscheidung, auch danach zu leben, habe ich vor ca. 3-4 Jahren getroffen und sehe mich und meinen Freund als lebendiges Experiment. Ich weiß zwar nicht ob ich positiv getstet wäre, aber diesen Stress tue ich mir nicht an. Vielleicht in 10 Jahren, mal schauen, werde ich mich testen lassen. Der Test bringt mir persönlich nichts (außer biologischen Stress), von daher lebe ich ohne Ergebnis total zufrieden (mit meinem positiv getesteten Freund).

Lieben Gruß.

Peter


Elena Offline



Beiträge: 519

26.01.2006 19:42
#60 RE: HIV und Aids im Bewusstsein junger Menschen antworten

Hallo Born2Fight,

an Dich bzw. Deine Frage wie "wir damit umgegangen sind" habe ich seit dem Du hier im Forum schreibst und liest viel gedacht.

Du hast jetzt sich widerspechende Informationen über HIV und AIDS. Und weißt nicht, wem und was Du glauben sollst. Ich kann Dir nur den Rat geben, mach dein "Birnchen frei" und lasse nur noch das rein, was Du geprüft hast. Gehe nur einen Schritt nach dem anderen. Ersetzte Glauben durch das eigene Wissen. Ich weiß auch viel zu wenig. Aber eines weiß ich mittlerweile. HIV kann meinen Körper nicht anstecken - das ist biologisch unmöglich.

Wie ich damit umgehe ? Ich bin froh, dass die HIV-Lügenkette bei mir unterbrochen ist. In meiner Familie wird das HIV auch niemanden anstecken. Und auch die meisten Freund/innen nicht. Einen Freund der Lehrer ist habe ich verloren. Der rastete aus und schrie mich an wie ich mir das denn vorstelle an HIV nicht zu glauben.... Wo in Afrika Millionen Kinder sterben und er im Unterricht über AIDS aufklären muß....

Ich erzähle wenn jemand wissen will warum ich nicth an HIV und AIDS "glaube." Ich Spende keinen Pfennig mehr für irgend eine Organisation die AIDS unterstützt. Da informiere ich mich immer vorher welche Projekte die finanzieren. Ist AIDS dabei ist für mich der "Ofen" aus.
Ich war mal auf einer AIDS-Veranstalltung in der behauptet wurde Gallo hat für seine Entdeckung den Nobellpreis bekommen. Dieser "Irrtum" wurde später schriftlich zurück genomen, der renomierte Verein der dahinter steht hält diese Behauptung nicht mehr aufrecht. Wenn unsere Lokalpresse was AIDS-mäßiges mordsmäßig herausbringt schreibe ich einen Lesebrief und nenne Quellen die andere Meinung vertreten. Informationen zur Verfügung stellen - ja. Quellen zu nennen bei den ich mich informiert habe und wo ich gesucht habe - ja. Meine Meinung, meine Gedanken und Erfahrungen mitteilen ja. Was ich nicht machen möchte ist jemanden zu überzeugen.

Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Ich bin in der HIV-und AIDS-Kette ein schwaches Glied und irgendwann, so hoffe ich, bricht die Kette zusammen...


Und mein Freund dessen Verlust mich immer noch schmerzt stellt vielleicht, vielleicht, hoffentlich auch mal Fragen an mich...

VG
Elena

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